Konzept

Die Lerntherapie richtet sich an Kinder, die erhebliche Schwierigkeiten beim Erwerb des Lesens, Schreibens oder Rechnens haben. Diese Schwierigkeiten sollen ebenso wie ihre Folgeerscheinungen (z.B. Motivationsprobleme oder mangelndes Selbstbewusstsein) behoben werden.

Wichtig für den Erfolg ist die Feststellung des derzeitigen Lernstandes des Kindes, welche Schwächen aber auch welche Stärken hat es. Die Diagnostik erfolgt durch normierte, aber auch informelle Tests, auf deren Grundlage ein individuelles Förderkonzept erstellt wird. Dem Kind soll durch die Förderung in Einzel- oder Kleinstgruppentherapien (max. 2-3 Kinder) ein positives Gefühl in Bezug auf das Lernen wiedergegeben werden.

Die Förderung beginnt an dem Punkt, an dem das Kind Erfolge hat, um die Motivation und Leistungsbereitschaft zu erhöhen. In kleinen Schritten geht es dann vorwärts in schwierigere Bereiche.

Die Spirale aus schlechter Leistung, Motivationsproblemen und sinkendem Selbstwertgefühl soll so unterbrochen werden.

Die eingesetzten Übungsmaterialien für die Lese-Rechtschreibförderung sind vielfältig, u.a. arbeite ich nach dem Förderkonzept „lautgetreue Lese-Rechtschreibförderung“ von Reuter-Liehr.

Im Bereich der Dyskalkulie bildet die Arbeit mit den Materialien von Dr. R. Kutzer die Basis und wird durch andere Elemente, wie Rechenstäbchen und Montessorimaterial, ergänzt.

Zentraler Bestandteil der Lerntherapie ist, neben der Förderung des Kindes, die Zusammenarbeit mit den Eltern und allen anderen beteiligten Fachkräften.